Mikrofilme und Mikrofiche digitalisieren


Scannen & Digitalisieren von Mirkofilmen, Mikrofilm Jackets, Mikro-Fichen & Co.

Auch bei einer guten und optimalen Lagerung sind Bilder, die sich auf lichtempfindlichen Datenträgern befinden, anfällig für Zersetzung und fortschreitende Alterungsprozesse. Die für die Digitalisierung erforderlichen Lesegeräte sind aufwändig und teuer, was die Anschaffungskosten anbelangt. wjw-digital übernimmt kostengünstig und effizient das Scannen und die Digitalisierung von Mirkofilmen, Mikrofilm Jackets, Mikro-Fichen und vielen weiteren Datenträgern für Sie.

Warum Sie Ihre Mirkofilmen & Mikrofilm Jackets digitalisieren sollten

Durch das Scannen und die Digitalisierung von Mirkofilm Jackets, Mikro Fichen, Filmlochkarten oder anderen Datenträgern entstehen viele Vorteile. So kann nach der erfolgreichen Digitalisierung der analogen Datenträger von mehreren Personen gleichzeitig und ortsunabhängig auf diese Daten zugegriffen werden. Außerdem ist Dank eines Scans bzw. der Digitalisierung auch die Suche nach bestimmten Daten wesentlich zeitsparender und einfacher. Hier ist natürlich auch eine saubere Datenbank-Struktur essentiell. Wenn solche digitalen Daten richtig mit einem passend Schlagwort versehen wurden, so ist innerhalb von nur wenigen Sekunden das Suchergebnis der angeforderten Daten vorhanden. Ebenso fällt durch das Digitalisieren der Mikrofilmjackets der mühsame Weg ins Archiv weg und es wird Platz eingespart, der dann anderweitig genutzt werden kann. Außerdem haben digitale Daten den analogen Daten gegenüber den bedeutenden Vorteil, dass sie quasi unbegrenzt haltbar sind und dementsprechend so gut wie nicht erneuert werden müssen. Wenn einmal eine Digitalisierung Ihrer Mikrofilme, Mikrofilm Jackets & Co. vorgenommen worden ist, ergeben sich für Sie hieraus viele nützliche Vorteile.

Was ist ein Mikrofilm?

Ein Mikrofilm (auch „Microfilm“ geschrieben) stellt ein auf einer Spule aufgerollter Film dar, welcher stark verkleinerte analoge Abbildungen von Informationen (z. B. Schriftgut, Fotos oder Zeichnungen) enthält.

Formate von Mikrofilmen & Mikrofiches

Am bekanntesten sind Mikrofilme mit dem Format 105 mm x 148 mm (DIN A6) sowie 16 mm- und 35 mm-Mikrofilme auf Rollen/Spulen. Als Sonderformat kann die Filmkarte oder Mikrofilmlochkarte bezeichnet werden, welche einen Mikrofilm in Format einer Lochkarte darstellt, in der im rechten oder linken Bereich eine Stanzung zu finden ist.

In diese Fensterstanzung ist ein 35 mm-Mikrofilmbild eingefügt.

Wiedergabe von Mikrofilmen & Mikrofiches

Ein Mikrofilm kann nur mit einem speziellen Lesegerät – auch Reader-Printer genannt – wiedergegeben werden, das mit Lese- und Rückvergrößerungs- sowie optional mit Reproduktionsfunktion ausgestattet ist.

Verwendung von Mikrofilmen & Mikrofiches

Mikrofilme werden insbesondere bei der Archivierung verwendet. Die großen Vorteile von Mikrofilmen sind die lange Haltbarkeit von Mikrofilmen sowie die technische Unabhängigkeit des Speichermediums. Aus diesem Grund werden heute noch zu archivierende, vom Verfall bedrohte sowie wertvolle Informationen auf Mikrofilm verfilmt. Analog hierzu wird auch häufig eine Digitalisierung durch Scannen eingesetzt.

Der Scanservice-Dienstleister spricht dann in diesem Zusammenhang von einem sog. „Hybriden Archivieren„.

Digitale Archivierungssysteme für Mikrofilme und Mikrofiche

Bis zur Marktfähigkeit von digitalen revisionssicheren Archivierungssystemen erfolgte das gesetzlich vorgegebene Archivieren von Geschäftskorrespondenz (beispielsweise Rechnungsduplikate) vor allem mit Hilfe der Mikrofilm-Technologie.

Mikrofilme (Microfilme) scannen und digitalisieren

Ein evidenter Nachteil von Mikrofilmen stellen die überalterten Leseapparate dar, mit denen der Nutzer Informationen nur in schlechter Qualität ausdrucken kann. Für viele Leseapparate sind keine Ersatzteile mehr erhältlich, neue Lesegeräte kosten bis zu ca. 10.000,- Euro.

Digitale Archivierung als preisgünstige Alternative

Um die Daten und Informationen lesbar und druckfähig zu machen, ist hier das Scannen und Digitalisieren von Mikrofilmen als langfristige und preisgünstige Alternative zu nennen. Die Kosten einen Mikrofilm zu scannen stehen nämlich fast immer in einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Somit gestaltet sich die Mikrofilm Archivierung meist als sehr lohnenswertes Unterfangen.

Was kann ein Mikrofilm (Microfilm) Scanner?

Heutige Hochleistungs-Mikrofilm Scanner verfügen über eine Videokarte in einem angeschlossen PC für eine optimale Anzeige von großformatigen oder sehr detaillierten Mikrofilmbildern und scannen mit einer Sekunde und weniger je Scanvorgang. So kann man effizient und schnell jeden Mikrofilm scannen.

Die Frage, welcher Mikrofilm gescannt und digitalisiert werden soll?

Eine individuelle Vorgehensweise bei der Digitalisierung der Mikrofilm Jackets mit unterschiedlichen Scan-Systemen für Planfilme, Rollfilme oder Filmlochkarten ermöglicht unterschiedliche Auflösungen von 200 bis 600 dpi. Beim Scannen der Mikrofilm Jackets werden sowohl negative als auch positive Filme bearbeitet und die Durchführung erfolgt im Graustufen- oder S/W-Modus. Zusätzlich erfolgt dann im Rahmen des Mikrofilm-Scans eine Bildbearbeitung zur Qualitätsverbesserung. Dazu gehören zum Beispiel eine Bildbegradigung, eine Verbesserung der Kontraste, das Entfernen von Flecken und die Entfernung von störenden Hintergründen.

Funktionen digitaler Scanner für Mikrofilme und Mikrofiche

Ein Mikrofilm Lesegerät ermöglicht zudem das Zoomen, Fokussieren und Drehen der Datenobjekte.
Darüber hinaus kann der Nutzer in der Regel einen hochauflösenden Ausdruck durchführen. Die Mikrofilm Scanner verarbeiten gewöhnlich Formate mit 16/35 mm-Roll- oder Kassettenfilme, Micro Fiches, Jackets sowie auch Mikrofilmlochkarten.

Das Scannen und Digitalisieren wird häufig bei folgenden Schriftstücken und Dokumenten auf Mikrofilm eingesetzt:

  • Bauakten
  • Personalkostenabrechnungen
  • Meldekarten
  • Akten über KFZ-Zulassungen
  • Skizzen, Zeichnungen und Pläne
  • Reparaturanleitungen, Ersatzteillisten von PKW, LKW sowie Motorräder
  • Kreditverträge
  • Lebensversicherungen
  • Kirchenbücher

Rollfilm Scannen

Liegen die Daten in Form eines Rollfilms vor, so kann eine große Anzahl von Filmen innerhalb kürzester Zeit gescannt werden. Hierbei kommen unsere Hochleistungsscanner für große Mikrofilmbestände zum Einsatz, um Ihre Daten zuverlässig in die digitale Welt zu überführen. So haben Sie so shcnell wie möglich schnell ihr Mirkofilmarchiv komplett digitalisiert.

Digitalisierung von Filmlochkarten

Filmlochkarten kommen häufig zur optischen Speicherung von umfangreichen grafischen Darstellungen (Plakate, Zeichnungen, etc.) zum Einsatz. Dabei sind die Mikrofilmbilder in das Sichtfenster der Karte eingeklebt und die Begleitinformationen befinden sich zusätzlich in der Lochkarte. Im Rahmen der Digitalisierung Ihrer Filmlochkarten werden die gesamten Lochkarten inklusive der ergänzenden Informationen gescannt und in eine digitale Form umgewandelt. Unsere Scanner lesen hier die gesamten Codes der Filmlochkarte aus und speichern alle Informationen digital ab.

Das Scannen von Nitro-Zellulose-Negative

Alte Bildnegative können ebenfalls durch die Digitalisierung dauerhaft gesichert werden. Dazu gehören zum Beispiel die in den Stadtarchiven vorhandenen alten Bildmaterialien aus den Jahrzehnten des ersten und zweiten Weltkrieges sowie der Nachkriegszeit. Durch Scannen von Nitro-Zellulose-Negativen können diese vor dem Verlust gerettet werden. Hierzu gibt es spezielle Scann-Verfahren, welche dann in kompaktem Format zur schnellen Darstellung und Auffindbarkeit gespeichert werden.

Wofür steht EROMM (European Register of Microform and Digital Masters)?

Die EROMM (European Register of Microform and Digital Masters) stellt eine internationale Datenbank dar, um Büchereien/Archive bei der Koordinierung der Digitalisierung sowie Mikrofilm-Erstellung konkrete Hilfe zu erteilen und die Erhaltung bedrohter Information und Daten zu unterstützen.

Darüber hinaus ist es das Ziel der EROMM, Duplikate von nachgewiesenen Werken zu ordern.

Literatur zu den Themen Mikrofilm, Mikrofiche, Scannen & Daten-Digitalisierung

Buchtitel: Vom Mikrofilm zur Wissensmaschine: Emanuel Goldberg zwischen Medientechnik und Politik.

  • Verfasser: Michael Buckland
  • Herausgeber: Frank Hartmann
  • Übersetzung: Gernot Rieder
  • Seitenumfang: 380 Seiten
  • Verlag: Avinus
  • ISBN-10: 3869380152
  • ISBN-13: 978-3869380155

Inhaltsangabe:

Ein schönes Buch über Emanuel Goldberg der von 1881 bis 1970 lebte und Anfang der 30er Jahre bereits ein Gerät für die Suche, das Finden und Dokumentieren von beliebig vielen Informationen entwickelte.

Mit Hilfe dieser „Statistischen Maschine„, wie Goldberg sie bezeichnete, kamen unterschiedlichste Techniken zusammen, beispielsweise:

  • Mikrofilme für das Abspeichern von Dokumenten
  • Lochkarten für die Spezifikation von Sucheingaben
  • Elektronik für die Erkennung von Codes

Telefontechnik für die Eingabe von Daten

Der Verfasser leistete Pionierarbeit, denn sein Lesegerät stellt wohl die erste Suchmaschine der Welt dar, nämlich das erste komplexe System zum Auffinden von Dokumenten anhand bestimmter Suchkriterien.

Der Autor Michael Buckland zeigt seinen Lesern eine bemerkenswerte Lebensgeschichte auf, welche nicht nur Goldbergs Genialität in den Fokus stellt, sondern auch eine historisch relevante Zeit für die Informationswissenschaft und – technologie darstellt.

Buchtitel: Going Digital: Strategies for Access, Preservation, and Conversion of Collections to a Digital Format

  • Herausgeber: Donald L. DeWitt
  • Seitenumfang: 248 Seiten
  • Verlag: Haworth PR Inc.
  • In englischer Sprache
  • ISBN-10: 0789005212
  • ISBN-13: 978-0789005212

Inhaltsangabe:

Das Buch von Donald L. DeWitt bietet seinen Lesern einen prägnanten und analytischen Blick auf die Probleme und Vorteile der digitalen Ressourcen in Bibliotheken, Verwaltungen und Archiven. „Going Digital“ richtet sich an Bibliothekare, Archivare, Verwaltungsexperten, Microfilm-Experten – sie alle erhalten Einblick in die Technik, die Vorteile und Nachteile der traditionellen und digitalen Speicherung und Archivierung. Insbesondere wird auf folgende Punkte eingegangen:

  • Vor-und Nachteile der Erhaltung von Microfilmen und deren digitalen Konvertierung
  • Auswahl der richtigen Hard- und Software
  • Verbesserung des Zugangs zu den traditionellen Datenbeständen
  • Kostenvergleiche zwischen digitalen und gedruckten Datenbeständen und Ressourcen
  • Erfolgreiche Projektumsetzung

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